📅 Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 18:16 Uhr
MEPPEN. Ein Schießtest der Bundeswehr hat am Mittwochnachmittag einen Großbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD) bei Meppen (Landkreis Emsland) verursacht. Bei Versuchen mit einem Panzer und Munition des Kalibers 30 Millimeter fing die umliegende Vegetation Feuer.
Begünstigt durch starken Wind und hohes, trockenes Gras breitete sich das Feuer rasch aus, bis schließlich eine Fläche von rund fünf Quadratkilometern in Flammen stand. Die dichte Rauchsäule war kilometerweit am Himmel zu sehen. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Moor konnte jedoch verhindert werden; der anhaltend nasse Moorboden stoppte die unterirdische Ausbreitung.
Einsatzkräfte bringen Feuer schnell unter Kontrolle
Die Bundeswehr-Feuerwehr rückte umgehend aus und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Nach Angaben eines WTD-Sprechers halfen dabei auch strategisch angelegte Gräben, die nach früheren Brandereignissen auf dem Testgelände vorsorglich errichtet worden waren.
Inzwischen ist das Feuer vollständig gelöscht. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, nach einer ersten Einschätzung des Sprechers vom Donnerstagmorgen dürfte der finanzielle und ökologische Schaden jedoch gering ausfallen.
Quelle: NDR