📅 Veröffentlicht am 2. März 2026 um 05:49 Uhr
Eskalation im Nahen Osten: Chamenei getötet – Trump droht Teheran mit „sicherem Tod“
TEHERAN / WASHINGTON. Nach der gezielten Tötung des obersten iranischen Führers, Ajatollah Ali Chamenei, durch israelisch-amerikanische Luftschläge am vergangenen Samstag ist der Nahe Osten in einen offenen Krieg gestürzt. US-Präsident Donald Trump verschärfte die Rhetorik massiv und stellte dem Mullah-Regime ein Ultimatum zur Kapitulation.
Militärische Lage und „Operation Epic Fury“
In einer Ansprache bezeichnete Trump die US-Offensive als eine der „überwältigendsten der Weltgeschichte“. Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Waffen niederzulegen, andernfalls müssten sie dem „sicheren Tod ins Auge sehen“. Das US-Zentralkommando gab zudem die Zerstörung des Hauptquartiers der Revolutionsgarden bekannt. Während Trump von einem etwa vierwöchigen Konflikt ausgeht, bestätigte er auch erste US-Verluste: Mindestens sechs Soldaten kamen bei Einsätzen im Iran und Kuwait ums Leben.
Regionale Ausweitung des Konflikts
Der Tod Chameneis löste eine Welle der Gewalt aus:
- Hisbollah: Die libanesische Miliz griff Israel am Montagmorgen mit Raketen an; Israel reagierte mit Bombardements in Beirut.
- Iranische Vergeltung: Teheran feuerte Raketen auf US-Stützpunkte in der Golfregion sowie auf Basen im Irak und Jordanien ab. Auch deutsche Soldaten in Erbil und al-Azraq waren betroffen, blieben aber nach bisherigen Informationen unverletzt.
- Schifffahrt: Die Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-amerikanische und britische Öltanker im Persischen Golf.
Politische Neuordnung und internationale Reaktionen
Trotz der Kämpfe deutete Trump an, mit einer neuen iranischen Führung sprechen zu wollen. Er behauptete, bereits eine Liste mit drei potenziellen Nachfolgern für Chamenei zu haben. Im Iran führt vorerst ein dreiköpfiger Rat die Amtsgeschäfte.
International ist die Lage gespannt: Während Russland und China die Angriffe scharf verurteilten, rief Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen mit Frankreich und Großbritannien den Iran dazu auf, die Angriffe gegen Israel und regionale Partner sofort einzustellen. Deutschland schloss zudem „verhältnismäßige militärische Defensivmaßnahmen“ nicht mehr aus.
Das Auswärtige Amt hat aufgrund der unübersichtlichen Lage die Reisewarnungen für fast den gesamten arabischen Raum sowie Israel drastisch verschärft.
Quelle: ntv, fr.de
